IDEE UND GRÜNDUNG
Die Gründung der Jakobusgesellschaft Brandenburg-Oderregion e.V. wurde im Herbst 2010 durch das Projekt „Jakobsweg östlich und westlich der Oder“ initiiert. Im Frühling 2011 konnte die als gemeinnütziger Verein aufgestellte Jakobusgesellschaft ins Vereinsregister eingetragen werden.
Jakobsweg östlich und westlich der Oder
Das Projekt „Jakobsweg östlich und westlich der Oder“ der Europa-Universität Viadrina bemüht sich seit 2005 um die Erforschung und Revitalisierung der historischen Jakobswege in der Oderregion sowie die Vernetzung regionaler Akteure. 2011 soll das Jakobswegenetz in Brandenburg durch die Rekonstruktion der Teilstrecke von Stettin nach Berlin vervollständigt werden. Die Hauptrouten verbinden dann Posen, Stettin und Frankfurt/Oder mit Berlin und Leipzig sowie Berlin mit Leipzig und Brandenburg an der Havel und Magdeburg.
Das Projekt „Jakobsweg östlich und westlich der Oder“ war in den letzten fünf Jahren Anstoß für zahlreiche Initiativen, die sich heute auf unterschiedlichste Weise mit dem Jakobsweg befassen.
Jakobusgesellschaft Brandenburg-Oderregion e.V.
Nach fünf Jahren engagierter Arbeit durch Studierende der Europa-Universität ist nun mit der Gründung der Jakobusgesellschaft Brandenburg-Oderregion e.V. eine neue Instanz aus Kirche und Gesellschaft für die Erforschung, Betreuung und Wiederbelebung der Jakobswege geschaffen worden.
Die Erfahrung zeigt, dass sich die Menschen in Brandenburg und dem westlichen Polen aus den unterschiedlichsten Gründen auf den Jakobsweg begeben. Motive sind u.a. das Interesse an Kultur- und Regionalgeschichte, Begegnungen mit Menschen jeden Alters, Lust an der sportlichen Herausforderung, spirituelle Sinnsuche und das Pilgern an sich in ökumenischer Offenheit. Ein wichtiges Anliegen der Jakobusgesellschaft Brandenburg-Oderregion ist daher, durch die Vernetzung von interessierten Menschen und Institutionen eine breite Beteiligung an der Wiederbelebung und Pflege der Brandenburger und westpolnischen Jakobswege zu ermöglichen.